Sei Du Dir selbst die Veränderung, die Du Dir wünschest für diese Welt.
Mahatma Gandhi
Sie lesen hier eine gekürzte Fassung von ZEITQUALITÄT AUS ASTROLOGISCHER SICHT von Ruth Siegenthaler.
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Gedanken zur Jungfrau-Periode 2010
Man muss mit allem rechnen
Mit dem geflügelten Wort "man muss mit allem rechnen", sind keine düsteren Prognosen gemeint. Im Gegenteil. Dieses geflügelte Wort umreisst die in der Jungfrau-Periode erhöhten Fähigkeiten, objektiv aufgrund von Tatsachen alle relevanten Faktoren für die Sicherung unserer Existenzgrundlage, die Optimierung von Arbeitsabläufen und die Erhaltung unserer Gesundheit zu analysieren und aufgrund der erzielten Ergebnisse Korrekturen einzuleiten. Der vom 20. August bis zum 12. September 2010 rückläufige Merkur lädt uns zusätzlich ein, Vergangenes und Gegenwärtiges zu klären und aufzuarbeiten. Auf einer tieferen Ebene fordert uns Merkur gleichzeitig auch auf, nicht nur unsere Gewohnheiten, sondern auch die dem Menschen eigene enorme Anpassungsfähigkeit kritisch unter die Lupe zu nehmen, die uns dort, wo die Infrastrukturen noch gut funktionieren, zur Annahme verleiten, dass doch eigentlich alles in Ordnung sei. Da während der rückläufigen Phase von Merkur die Tendenz zu Missverständnissen, Intrigen und Skandalen erhöht ist, empfiehlt es sich nicht, wichtige Verpflichtungen einzugehen. Im Weiteren kann der bewusste Verzicht durchaus die Basis für einen Gewinn darstellen.
Die Welt ist jedoch nicht in Ordnung, wenn auch nach der letzten Wirtschaftskrise immer noch ganze Systeme organisierter Verantwortungslosigkeiten nach Superrenditen streben, ohne sich nur einen Deut darum zu kümmern, dass dadurch die Umweltverschmutzung immer verheerendere Ausmasse annimmt, Millionen von Menschen ihren Lebensunterhalt verlieren und in die Armut gestürzt werden. Veränderungen drängen sich auf, erfolgen jedoch selten freiwillig. Deshalb muss mit grossen Machtkonflikten zwischen den Kräften, die an der alten Ordnung festhalten und denjenigen, die Gerechtigkeitslücken ausbalancieren und zerstörerische Zustände aufheben wollen, gerechnet werden. Auch wenn die momentanen Wirtschaftsprognosen uns etwas anderes weismachen wollen, so gerät dennoch der Mythos des unbeschränkten äusseren Wachstums zunehmend in Bedrängnis. An dessen Stelle will die innere Grösse treten, die uns dazu befähigt, Mitgefühl für alle Wesen zu empfinden. Wird diesen Impulsen Folge geleistet, so sind wir fähig, über den eigenen Gartenzaun hinwegzublicken und Konzepte und Wachstumspläne den lokalen Anforderungen anzupassen und mit den globalen koordinieren.
Die Woche vom 23. bis zum 29. August 2010 - Angelegenheiten analysieren und überarbeiten
Die Sonne wechselt am Montag um 7.28 Uhr in die Jungfrau. In den nächsten dreissig Tagen geht es darum, die kreativen Impulse aus der Löwephase in die tägliche Arbeit zu integrieren.
Merkur ist rückläufig. Kommunizieren Sie sorgfältig und fragen Sie in Zweifelsfällen besser nach, um Missverständnisse zu vermeiden. Der Vollmond am Dienstag lädt dazu ein, die eigenen Interessen sich selbst gegenüber loyal zu vertreten und zugleich aber auch eine bescheidene und dienende Haltung allen Menschen gegenüber einzunehmen. Von Mittwoch bis Freitag können kraftvoll grosse Ziele angegangen werden. Doch jede Weiterentwicklung bedingt einen Wandel und kann nur dann einsetzen, wenn nicht nur äussere, sondern auch innere Vorstellungen hinterfragt und korrigiert werden. Überall dort, wo keiner nachgeben will oder wo die Macht des Stärkeren rücksichtslos angewendet wird, ist die Tendenz zu Konflikten erhöht. Mag sein, dass die Bereitschaft erhöht ist, sich von überflüssigem materiellem Ballast zu befreien und den einfachen Dingen im Leben den Vorzug zu geben. Ansonsten sind keine wichtigen neuen Einflüsse wirksam, was nicht heisst, dass es nichts zu tun gibt. Im Gegenteil. Es dürften wohl viele Angelegenheiten nur darauf warten, überdacht und erledigt zu werden. Thema dürfte auch sein, Arbeitsabläufe so zu optimieren, dass die Gesundheit nicht darunter leidet.
Die Woche vom 30. August bis zum 5. September 2010 - eine kritische Distanz einnehmen
Vergessen Sie nicht: Merkur ist rückläufig. Denken und Kommunizieren verlangen höchste Aufmerksamkeit, um Pannen und Pleiten zu vermeiden. Orientieren Sie sich nicht nur in der Aussenwelt, sondern richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auch auf Ihr Inneres und suchen Sie dort nach Schätzen! Was man auch immer überlegt, bearbeitet und besprochen hat, die Tage von Donnerstag bis Samstag sind günstig, um die "Spreu vom Weizen" zu trennen. Standpunkte und auch ganz konkrete Angelegenheiten können ausgezeichnet vertreten werden. Im schwierigeren Erleben ist allerdings die Tendenz erhöht, auf Einzelheiten herumzureiten und dadurch die grösseren Zusammenhänge aus den Augen zu verlieren. Da es nicht leicht fällt, die Dinge aus einer kritischen Distanz zu beobachten, können Gespräche rasch in Streitigkeiten kippen. Voreilige Reaktionen sind nicht zu empfehlen und wichtige Entscheidungen sollten wohl besser erst nach dem 12. September 2010, wenn Merkur wieder direktläufig ist, definitiv gefällt werden. Ein grosses Thema dürften in dieser Woche auch die Beziehungen bilden. Von Mittwoch bis Sonntag sind das Einfühlungsvermögen und das Bedürfnis nach Harmonie erhöht. Insbesondere sensiblen Menschen gelingt es leicht, die Dinge von einer feinen, geistigen und zukunftsorientierten Warte aus zu betrachten. Wem es gelingt, seinen Idealen treu zu bleiben und zugleich zu akzeptieren, dass es die perfekte Beziehung nicht gibt, weil wir Menschen nun eben nicht perfekt sind, darf sich glücklich schätzen. Im schwierigeren Erleben ist die Gefahr zu Mimositäten, Illusionen und späteren Enttäuschungen gegeben.
Die Woche vom 6. bis zum 12. September 2010 - einfühlsames Handeln
Merkur ist rückläufig. Kommunizieren Sie achtsam, um Missverständnisse zu vermeiden. In Beziehungen und in der Wertschätzung dessen, was man liebt und mag, weht von Montag bis Donnerstag ein diffuser Wind. Und zwar deshalb, weil zum einen der Wunsch nach der Harmonie erhöht ist und zum anderen gleichzeitig das Bedürfnis nach Freiheit besteht. Überall dort, wo das eigene Glück nicht in sich selbst, sondern durch andere gesucht wird, können sich Gefühle der Unzufriedenheit breit machen, die, wenn sie längere Zeit andauern, zu Krankheiten führen. Anpassung ist ein notwendiges, aber auch nützliches Übel. Der Neumond am Mittwoch steht unter dem Siegel der Vernunft. Wunderbar, so könnte man meinen. Doch wenn die wilden Kräfte in einem verdrängt werden, so führt dies zu inneren und äusseren Blockaden, die sich zu einem späteren Zeitpunkt explosiv entladen können. Viel weiser ist es, diese vitalen Kräfte dazu zu nutzen, um sich etwas Neues auszudenken und eingefahrene Geleise zu verlassen. Von Donnerstag bis Sonntag gestaltet sich die Handlungs- und Durchsetzungsweise sozial und einfühlsam. Der Energiepegel ist niedrig und deshalb ist es weiser, sich keine sinnlosen Bestleistungen abzuringen. In den meisten Fällen ergeben sich Lösungen denn auch eher im ruhigen Abwarten, als wenn Druck auf eine Situation ausgeübt wird. Dennoch darf ein zu geduldiges Verhalten und/oder ein übertriebenes Taktgefühl nicht in Verlogenheit kippen. Denkbar ist auch, dass aus Furcht vor den Konsequenzen nicht gehandelt wird, wo gehandelt werden sollte. Im Potenzial jedoch, und das dürfte doch das Wichtigste sein, können über das Wochenende innerliche und äusserliche Aussprachen über das, was man schätzt und mag, stattfinden. Sollte allerdings der Kommunikationsfluss ins Stocken geraten, so ärgere man sich nicht. Es liegt an Merkur, der in der Nacht von Sonntag auf den Montag wegen seinem Richtungswechsel zur Direktläufigkeit fast still steht. Stellen Sie sich auf Blockaden ein, auch im Strassenverkehr usw. und nutzen Sie solche Augenblicke des scheinbar sinnlosen Wartens für Atemübungen.
Die Woche vom 13. bis zum 19. September 2010 - Zukunftspläne hinterfragen und trotzdem kraftvoll handeln
Der Kosmos stillt unsere Bedürfnisse, nicht aber unsere Gier. In der ganzen Woche geht es im Grundtenor darum, Neuerungen und Wachstumsmöglichkeiten zu hinterfragen und zu überarbeiten. Dies führt überall dort zu angespannten Situationen, wo Zukunftschancen ausschliesslich im blindem Glauben an den Fortschritt gesehen werden. Gleichzeitig begünstigt eine sanfte Strömung, dass Gesetze der Harmonie, des Ausgleichs und der Gerechtigkeit vermehrt ins Bewusstsein aller Menschen sinken und dass darüber auch diskutiert werden kann. Montag und Dienstag steht ein angepasstes Handeln im Kontrast zum Bedürfnis, schnell und unkompliziert etwas bewirken zu wollen. Im persönlichen Erleben empfiehlt es sich, persönliche Ambitionen zugunsten langfristiger Ziele zurückzustellen. Im Weltgeschehen ist es beispielsweise denkbar, dass Hilfsorganisationen nicht spontan ihre Einsätze planen können, weil sie sich an die diplomatischen Gepflogenheiten und die herrschenden Gesetze halten müssen. Von Freitag bis Montag der darauffolgenden Woche können im Potenzial kraftvoll grosse Projekte vorangetrieben werden. Mit Problemen und Machtkonflikten muss dort gerechnet werden, wo der eine über den anderen bestimmen will oder der persönliche Aktionsspielraum eingeschränkt wird.
20. bis 23. September 2010 - Pflichten und Rechten contra Freiheit
Von Montag bis Mittwoch können sich die Ereignisse im Guten wie im Schlechten überstürzen. Denkbar ist, dass sich unvermittelt neue Wege eröffnen oder umgekehrt, dass sichere Existenzgrundlagen wie ein Kartenhaus in sich zusammenfallen. Die grosse Herausforderung besteht darin, Bedürfnisse nach Freiheit und Wachstum im Alltag zu integrieren. Überall dort, wo Wahrheitsmonopole oder zu revolutionäre Bedürfnisse nach Freiheit zu Parteilichkeiten oder Ungerechtigkeiten führen, kann es zu sehr schwierigen Ereignissen kommen. Was immer auch geschehen mag, Flexibilität und die Bereitschaft, allenfalls ganz neue Wege einzuschlagen, bringen uns weiter. Die Sonne wechselt am Donnerstag um 5.10 Uhr in die Waage und wenige Stunden später ist Vollmond. Mehr darüber in der nächsten Zeitqualität.
© Ruth Siegenthaler
10. August 2010



